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Gabriele Schmidt informiert sich über das Projekt „Bündnis für Teilhabe“ in Titisee-Neustadt

14.12.2015

Gespräch mit Bürgermeister Amin Hinterseh und Projektleiterin Luise Detering

Titisee-Neustadt ist „Engagierte Stadt“. CDU-Bundestagsabgeordnete Gabriele Schmidt rief bereits im Mai dieses Jahres Städte und Gemeinden in ihrem Wahlkreis mit über 10.000 Einwohner dazu auf, sich für das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ des Bundesfamilienministeriums zu bewerben, darunter auch Titisee-Neustadt.
Aus insgesamt 272 Bewerbungen wählte eine Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren die 50 besten Konzepte aus. Albrecht Schwerer, Geschäftsführer der Diakonie Breisgau-Hochschwarzwald und Initiator der Antragstellung für ein „Bündnis für Teilhabe“, legte ein überzeugendes Konzept vor. Davon hat sich die Abgeordnete nun persönlich überzeugen können.
Die 50 Standorte werden mit einem Gesamtvolumen von über drei Millionen Euro bis Ende 2017 gefördert. Titisee-Neustadt erhält 50.000 Euro für drei Jahre, um eine Organisationsstruktur zu schaffen, die die einzelnen Engagementskreise und verschiedene Ressourcen untereinander vernetzt. Dazu kommen noch notwendige Kofinanzierungsmittel des Diakonischen Werks in Höhe von 8.500 Euro.

„Die Bereitschaft, sich zu engagieren, nimmt zu“, sagte Bürgermeister Armin Hinterseh, der das Projekt von Beginn an unterstützt. Die Einrichtung einer Anlaufstelle für alle, die sich engagieren wollen, sei daher genau das Richtige. Das Konzept sieht ein „Bündnis für Teilhabe“ aus lokalen Institutionen, Verbänden, Vereinen, Unternehmen sowie engagierten Einzelpersonen vor. „Das Ziel des Bündnisses ist es, eine selbstorganisierte Struktur bürgerschaftlichen Engagements in Titisee-Neustadt über den Projektzeitraum hinaus zu schaffen“, erklärte Luise Detering, die die Projektleitung und Koordination übernommen hat. Als Plattform für weitere Projekte hat sich ein Flüchtlingshelferkreis innerhalb des Bündnisses gegründet, um die vielen Engagierten im Flüchtlingsbereich miteinander zu vernetzen und Einzelinitiativen zu unterstützen. „Hut ab“, lautete das anerkennende Fazit der Abgeordneten. „Ich bin überzeugt davon, dass das bürgerschaftliche Engagement die tragende Säule unserer Gesellschaft ist. Ich bin froh und dankbar, dass wir so viele engagierte und hilfsbereite Menschen haben“, fügte sie hinzu.
Gabriele Schmidt sicherte außerdem ihre Unterstützung für die Bewerbung der Stadt beim Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesumweltministeriums zu. Das „Haus Lickert“ soll zu einem Kultur- und Vereinshaus umgebaut und saniert werden. „Das Vorhaben passt sehr gut in das Bundesprogramm“, sagte Schmidt.

von links: Bürgermeister Armin Hinterseh, Luise Detering (Projektkoordination) und Gabriele Schmidt MdB
von links: Bürgermeister Armin Hinterseh, Luise Detering (Projektkoordination) und Gabriele Schmidt MdB

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